Jack Daniel's

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Willkommen in der Gentlemen's Lounge

Ein Gentleman liebt gute Unterhaltung.
Und genau die findest Du hier in unserer Lounge – mit spannenden Artikeln über die schönen Seiten des Lebens. Viel Spaß beim Genießen.

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EIN GENTLEMAN

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Du liebst den großen Auftritt? Dann werde jetzt Mitglied im Orden der Gentlemen und freu Dich neben Deinem persönlichen Willkommensgeschenk auf verschiedenste Vorzüge – wie zum Beispiel attraktive Vergünstigungen und die Teilnahme an exklusiven Gewinnspielen.

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The order of Gentlemen

In jeder Familie gibt es jemanden, der besonderen Wert auf Stil und die schönen Dinge legt. Die Jack Daniel´s-Familie bildet da keine Ausnahme. Gentleman Jack ist der Whiskey der Generation “Genuss”. Im “Orden der Gentlemen” finden sich die modernen Männer von heute.

Die Tore des Orden sind geöffnet! Hier sind alle Gentlemen willkommen, die etwas übrig haben für die schönen und stilvollen Dinge des Lebens, für sorgfältiges Handwerk und Qualität, für den richtigen Drink zum perfekten Zeitpunkt. Um im “Orden der Gentlemen” Deinen Platz zu finden, brauchst Du weder komplizierte Verhaltenscodes noch seltsame Begrüßungen per Handschlag zu lernen. Alles, was hier zählt, ist der Respekt gegenüber den anderen Mitgliedern. Wir halten Maß, denn der Gentleman liebt das Ausgewogene und Harmonische und handelt jederzeit verantwortungsvoll. Doch ein Gentleman bereut nichts! Das Leben ist voller Entscheidungen, die er weise und mit Bedacht fällt. Er ist ein Abenteurer, der jede Erfahrung aus erster Hand bevorzugt. Das ist es, was wir gemeinsam haben. Und unser unerschütterlicher Glaube an Qualität, Integrität und das Recht auf Genuss dienen uns dabei als Richtschnur.

Der “Orden der Gentlemen” ist für alle da, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen vergrößern möchten, um sich gekonnt in der Welt zu bewegen, die sie sich selbst erschließen. Kleidung, Etikette und sein ganzes Auftreten sind dabei wichtige Elemente, aber sie unterstreichen nur den facettenreichen Charakter des Gentleman. Er geht keinem großen Auftritt aus dem Weg, wenn er auf ihn zukommt. Doch er genießt seine Erfolge und das Erreichte am Liebsten zusammen mit guten Freunden und gleichgesinnten Gentlemen, die genau wie er einen zweifach holzkohlegefilterten Gentleman Jack zu schätzen wissen. Der milde Gentleman Jack mit dem typisch rauchigen Tennessee Whiskey-Aroma besitzt alle Eigenschaften, die ihn zum Whiskey Nummer Eins für den Gentleman von heute machen.

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Der Sound des Sommers – So genießt der moderne Gentleman die Festival-Saison.

Neben Grillabenden am Flussufer oder auf der Dachterrasse, gönnt sich der moderne Gentleman im Sommer noch ein weiteres wichtiges Stück Freiheit in seinem Terminkalender. Die Rede ist von Musikfestivals, deren Boxentürme jetzt aus dem Boden wachsen, wo sonst nur Kornblumen mit den Köpfen wippen. Wochenenden werden geblockt, da das Abenteuer lockt und plötzlich wichtiger als jede Geschäftsreise ist. Denn auch – oder gerade – ein Gentleman genießt es, dem Alltag mal zu entfliehen. Raus aus der Bequemlichkeit, rein ins Ungewisse. Der Knigge kommt selbstredend nicht mit auf diese Reise, aber ein paar Tricks und Kniffe kennt der festivalerprobte Gentleman natürlich.

Schon die Planung geht der Gentleman gewohnt strukturiert an – denn auch Ausgelassenheit will vorbereitet sein. Schließlich lässt sie sich umso mehr genießen, wenn alles glatt läuft. Am besten trifft man sich dazu mit allen Freunden in gemütlicher Runde. Das bietet nicht nur die Gelegenheit, zu erfahren, wer was mitbringt und so doppeltes Schleppen zu vermeiden, sondern auch den passenden Moment für einen Whiskey, um sich gemeinsam auf das Festival einzustimmen. Bei einem Gentleman on the rocks geht man die Sache stilvoll und entspannt an.

Bestens ausgerüstet macht man sich wie besprochen auf den Weg. Und schon ab diesem Zeitpunkt wird klar, dass einem eine großartige Zeit bevorsteht. Egal wie man anreist, wo der Gentleman helfen kann, hilft er natürlich – auch wenn man sich nach dem Weg vom Shuttle zum Gelände vielleicht nicht wieder sieht, trägt man einer Dame auf jeden Fall ihr Zelt auf das Gelände.

Auf dem Zeltplatz richtet man sich bestmöglich ein – in einem Camp, das mit dem Einfallsreichtum eines Gentlemans und der richtigen Ausstattung zu einem bequemen Wohnzimmer an der frischen Luft wird. So kann auf einem Festival eine einfache Kühltasche auch schon die – den Umständen entsprechend – perfekte Minibar darstellen.

Auf dem Festivalgelände gibt es keine Regeln. Jedenfalls keine, die für einen Gentleman nicht eh schon selbstverständlich wären. Drängeln macht die Situation für niemanden angenehmer und Umsicht ist nicht nur auf Großveranstaltungen ein probates Mittel zum allseitigen Vergnügen. Und darum geht es ja: dass alle gemeinsam zu Live-Musik eine gute Zeit verbringen.

Natürlich kommt man dabei auch mal ins Schwitzen. Der Mythos von mangelnder Körperhygiene auf einem Festival ist einem Gentleman aber schlichtweg fremd. Er weiß, dass nachts und früh morgens die beste Zeit ist, um frisch gereinigte Sanitäranlagen aufzufinden. So wacht man morgens auch gleich viel angenehmer auf und kann sich anschließend bei einem gemeinsamen Frühstück für den Tag stärken.

Mit neuem Elan geht es später wieder auf das Gelände. Den Gang zur Theke übernimmt man dann meist eh abwechselnd, um die wartende Menge nicht noch mehr zu vergrößern und Freunde feiern zu lassen, wenn ihr Lieblings-Act gerade voll in Fahrt ist.

Der Abschied von einem Festival ist meistens hart. Auch wenn man sich auf die Badewanne freut und endlich den Schlafsack wieder gegen das eigene Bett eintauschen kann, verlässt man ein derartiges Abenteuer meist wehmütig. Eine hervorragende Idee kann es deshalb sein, die Leute aus dem eigenen Camp einfach für eines der kommenden Wochenenden einzuladen, um alles Revue passieren zu lassen. Dann wieder in gediegener Runde und mit allen Annehmlichkeiten, die der Alltag ja nun mal auch bieten kann. Das Gefühl des Festivals genießt man dann entspannt bei einem Gentleman Jack und lässt es beim Durchsehen der Fotos und Videos zumindest digital erneut aufleben.

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Die heißen Tage kommen: Die wichtigsten Sommer-Modetrends, die der moderne Gentleman kennen sollte

Der Sommer ist zum Greifen nahe. Und mit den Temperaturen darf sich nun auch gerne die Garderobe ändern, denn ein Gentleman versteht es, bei sommerlicher Wärme sowohl im Job als auch in der Rooftop Bar stilvoll gekleidet zu sein. Alles was Grau ist, kommt raus. Slim Fit weicht Casual Fit und die heißen Tage im nächsten Sommer bringen neue Farben aber auch treue Freunde in die Garderobe.

Wer von Sommer spricht, der kommt an einem Land und seiner stilbildenden Mode nicht vorbei: Italia! Der legendäre Chic auf den belebten Plätzen der italienischen Städte ist leger bis dandyhaft und für den Gentleman, der die Blicke auf sich ziehen möchte, nach wie vor die erste Wahl. Für ihn gehört zur Grundausstattung: Ein ungefütterter heller Blazer, die unifarbene Stoffhose, die nicht über den Schaft der Schuhe reichen sollte, und ganz wichtig: Der italienische Dandy trägt keine Socken, nicht in diesem Sommer und auch nicht im nächsten. Dafür sind kalkweiße Sneaker und Ledersandalen das Muss der Stunde.

Wer es kontrastreicher mag, für den kommt dieser Sommer gerade recht. Das Ying und Yang des modischen Farbenspiels sind in diesem Jahr schwarzweiße Streifen, Zickzackmuster und Punkte. Das unifarbene weiße oder schwarze T-Shirt passt nach wie vor zu so ziemlich allem. Hell oder dunkel, es gibt wenig zwischendrin in diesem Sommer, am besten man trägt beides. Wer Weiß zu aufdringlich findet, probiert es vielleicht mal mit einem Beige, das viel zu lange weg war und jetzt in vielen Kleidungsstücken wiederkommt. Dabei darf es auch mal abenteuerlich werden. Safari-Look oder Ansätze von Military kommen sich dabei mit der üblichen Casual-Mode nicht mehr in die Quere. Beige und Braun lassen sich hervorragend mit einer zweiten Farbpalette kombinieren: Mit Rot-, Blau- und Grüntönen setzt man die richtigen Akzente bei den Accessoires.

Alle Mann im Boot? Eine steife Brise bringt einen Gentleman nicht aus der Fassung – er manövriert sich auch an Land auf Erfolgskurs durch sämtliche Anlässe. Stilbewusst zeigt er sich dabei im Marine-Look, der eine lange Tradition hat und im nächsten Sommer erneut aus den Häfen in die Städte weht. Doppelreihige Anzüge in Navyblau, Weiß und Rot, dazu Blazer mit aufgenähten Anker-Patches und gestreifte Pullover verleihen jedem Gentleman den Habitus eines erfolgssicheren Kapitäns.

Die Frage, die morgens immer neben dem Gentleman im Raum steht: Was kann man tagsüber tragen, was auch Abends in der Bar gut aussieht? Sakko und Jeans bleiben ein unzertrennliches Paar. Und die Mode entspannt sich in diesem Punkt noch etwas mehr: Die über Jahre hinweg trendigen Slim-Anzüge und Skinny-Jeans geben nicht mehr den Ton an. Die Silhouetten in der Männermode werden wieder breiter und fließender, die Schultern runder, Ärmel und Hosenbeine weiter. Die neue Bequemlichkeit hält Einzug auch in der Männermode. Sie orientiert sich an einem neuen sportlichen und starken Männertypus.

Selbstverständlich entspannt ein Gentleman auch mal. Doch wo für andere Sportswear und Funktionskleidung zum Einsatz kommen, weiß der moderne Gentleman durch die lässige Kombination eines Anzugs mit Sneakern und hochgekrempelten Ärmeln aufzutrumpfen. Zum ebenfalls gekrempelten Sakko trägt er in diesem Sommer bevorzugt eine ausgewaschene Jeans in einem relaxten Schnitt.

Nur wenige modische Stücke schaffen es aus dem Winter in den Sommer hinein: Ursprünglich galt der Glencheck-Anzug als der sportliche Anzug für das Wochenende. Inzwischen gehört er zum stilvollen Business-Outfit und macht sich auch im Office wunderbar. Glencheck ist ein feines Karomuster, das in England unter dem Namen "Prince of Wales" bekannt ist. Den Glencheck trägt man aktuell gerne mit einem dezenten, hellen Überkaro. Dadurch wirkt er moderner als das klassische Vorbild und lässt sich besser mit gemusterten Krawatten und Hemden kombinieren. Man kann sich an einem Glencheck-Anzug einfach nicht sattsehen. Das Sakko passt zur Jeans und die Hose ist die ideale Ergänzung zum Polohemd oder Pullover in der Freizeit.

Der Höhenflug der Sommer-Saison ist aber ganz ohne Frage das Comeback der Aviator-Sonnenbrille, die in allen Variationen, ob verspiegelt oder getönt dem Outfit des modernen Gentleman den letzten Schliff verleiht. Es gibt kaum einen Kopf, zu dem sie nicht passt und sie wird sicher immer dort bleiben wo sie hingehört: Auf der Nase des Helden.

Verantwortungsvolles Handeln ist nicht nur beim Whiskeygenuß oberstes Gebot, sondern setzt sich auch in der Mode immer mehr durch. Das Schöne ist: Man sieht es der ökologisch nachhaltigen Mode nicht mehr an, wie unbelastet sie ist. Immer mehr Marken legen dazu Wert auf die Herkunft ihrer Stoffe, die ethisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig herstellt werden. Das Buzzword dazu: Sustainability. Dass daraus in diesem Sommer endlich ein Trend geworden ist, freut auch den modernen Gentleman, der sich schon immer für guten Stil und gute Taten einsetzt.

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Sieben Whiskey-Basics, die ein Gentleman wissen sollte

Die Welt der Whiskeys ist ein komplexes Thema und um hier als Kenner und Experte annerkannt zu sein, bedarf es mehr als einen Whiskey in einer Bar zu bestellen. Da allerdings noch kein Experte vom Himmel gefallen ist, haben wir anbei ein paar Tipps und Tricks für den modernen Gentleman, die helfen in Sachen Whiskey aufzutrumpfen, wenn die Situation es verlangt. Wieso der Eiswürfel im Whiskey eine gute Entscheidung sein kann, was genau ein Blend ist und warum Whiskey kein reines Männergetränk sein muss: Sieben Basics, die Du als Gentleman schnell aus dem Ärmel schütteln kannst, wenn es um Whiskey geht und darum, wie man ihn trinkt.

Als moderner Gentleman musst Du kein absoluter Whiskey-Crack sein, um das Richtige für Dich und Deine Begleitung zu bestellen. Doch einer muss wissen, wo es langgeht. Erst wenn alle mit ihrem bestellten Drink zufrieden sind, kehrt Ruhe unter Deinen Freunden ein und der Feierabend kann genossen werden.

Eis oder Pur

Vielleicht die Frage, bei der am meisten Uneinigkeit unter Whiskeykennern herrscht: „Auf Eis“ oder „pur“. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Gerade den Gentleman Jack kann man auch sehr gut pur genießen, er hat dafür die richtige Milde und braucht im Gegensatz zu manchen Whiskeys kein Wasser zum Verdünnen. Aber mit ein oder zwei Eiswürfeln bekommt man immer das besondere Erlebnis inklusive. Denn mit der Zeit - und die sollte man sich beim Whiskeytrinken immer nehmen - setzt das Eis beim Schmelzen Stück für Stück neue Aromen im Whiskey frei. Dadurch schmeckt jeder Schluck nicht nur besonders, sondern auch anders.

Der Tumbler – ein Klassiker

Am wohlsten fühlen sich Whiskey und Eiswürfel in einem geräumigen Glas. Whiskey-Kenner verehren nicht umsonst schon immer den klassischen Tumbler, den wir aus vielen Hollywoodfilmen kennen und der zum festen Accessoire in amerikanischen Hausbars gehört. Ein Tumbler ist in der Regel flach, breit und massiv. Er liegt gut in der Hand und bietet genug Platz für einen oder mehr Eiswürfel, was von großem Vorteil ist, möchte man beispielsweise in einer Bar seinen Whiskey im Tumbler lässig rotieren lassen.

Geschmack geht vor Alter

Das Alter eines Whiskeys ist nicht das entscheidende Qualitätsmerkmal. Genauso wenig wie man seine Freunde nicht vorrangig nach dem Geburtsjahr aussucht, sondern nach den besonderen Momenten, die man mit ihnen verbringt. Ältere Whiskeys sind zwar meistens teurer, aber auch hier entscheidet der Geschmack und nicht das Alter. Ein 17 Jahre alter Whiskey kann genau richtig sein, ein 25-jähriger bereits zu viel Holz im Geschmack tragen. Ein Vierteljahrhundert in einem dunklen Fass, sowas hinterlässt natürlich starke Spuren im Geschmack. Deshalb gilt vorallem beim Tennessee Whiskey:„Wann der Whiskey reif ist entscheidet der Master Distiller und nicht der Kalender“.

Nicht Bourbon, sondern Tennessee Whiskey

Was unterscheidet einen Bourbon von einem Tennessee Whiskey? Als Mitglied im “Orden der Gentlemen” weißt Du auch das: Der Tennessee Whiskey bekommt die Extra-Behandlung das „Charcoal Mellowing“, die ihn vom Bourbon unterscheidet. Bei dieser Holzkohlefilterung wird der Whiskey Tropfen für Tropfen durch eine drei Meter dicke Holzkohleschicht vom Zuckerahorn gefiltert um ungewollte Öle zu verlieren. Gentleman Jack durchläuft das Charcoal Mellowing Treatment gleich zweimal: vor dem Reifen im Fass und nochmals danach. Das Ergebnis ist ein Tennessee Whiskey mit einem reinem, vollmundigem Aroma und einem einzigartigen milden Geschmack. Das Charcoal Mellowing macht einen Whiskey zu Tennessee Whiskey und unterscheidet ihn im Übrigen neben dem Bourbon auch vom schottischen Single Malt oder Blend. Interessant dazu: Viele schottische Destillerien kaufen gebrauchte Fässer von Bourbon oder Tennessee Distillen. Denn diese bereits getoasteten, ausgebrannten und mit Whiskey gelagerten Fässer tragen die wunderbaren Aromen eines sanften Tennessee bzw. Bourbon Whiskeys in ihrem Holz. Man könnte also sagen, dass in manchem Scotch auch ein bißchen Jack Daniel's steckt.

Whiskey gibt es überall

Wer in der großen Familie der Whiskeys nur einen bevorzugt und alle anderen Mitglieder ignoriert, bringt sich um einige unvergessliche Geschmackserlebnisse. Wer von Whiskey spricht, der meint immer auch Bourbon, Tennessee Whiskey, Single Malt und Rye, genauso wie Whiskey aus Japan oder Irland. Und auch in Belgien, Kanada und Australien gibt es traditionelle und neue Destillerien. Alle zusammen sorgen sie dafür, dass die Herstellung von Whiskey immer neue Impulse bekommt und weiterlebt. Doch wenn alle Stricke reißen oder man das Vertraute bevorzugt: Jeder Barkeeper auf der Welt kennt Jack Daniel’s und hat auch immer mindestens einen Whiskey aus dem Hause Jack Daniel’s sofort zur Hand.

Was ist ein Blend?

Wenn man von einem “Blended Whiskey” spricht, dann meint man damit das Zusammenführen von Whiskeysorten aus verschiedenen Destillerien zu einem neuen Whiskey. Das Gelingen eines “Blends” hängt stark vom Können des Master Blenders ab, deshalb sind sie auch sehr unterschiedlich in der Qualität. Jack Daniel’s Whiskey stammt seit seiner Gründung 1866 aus einer einzigen Brennerei aus Lynchburg, Tennessee. Es gibt wohl wenige Destillerien, die über einen so langen Zeitraum die Geschmäcker von so vielen Whiskey-Liebhabern auf der Welt mit so einer gleichbleibenden Qualität verwöhnen.

Whiskey ist reine Männersache?

Nur ein weiteres Gerücht, das sich hartnäckig hält aber ebenfalls jeder Grundlage entbehrt. Schon seit hunderten von Jahren trinken Frauen gerne Whiskey. Auch wenn die Wild West Geschichten uns etwas anderes einreden wollen: Die Zahl der Frauen, die sich dem Whiskey nähern, wächst stetig. Denn das Schöne an Whiskey ist, dass es nicht nur solche für den moderne Gentleman gibt, sondern dass eben dieser mit einer guten Whiskeywahl auch bei seiner Begleitung punkten kann.

Egal wie, was oder von wem Whiskey getrunken wird – wir halten es da wie unser Master Distiller Jeff Arnett: „We don’t care how you drink your whiskey, as long as you drink it responsibly”.

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Die goldene Mitte: So trägt man die Krawatte heute

Der Gentleman weiß, welche Krawatte er wann und wozu tragen kann. Er zeigt damit Stil und unterstreicht seine Persönlichkeit. Die Krawatte zieht Blicke an und ist damit ein wichtiger Teil des Outfits.

Als Gentleman positiv durch seinen Kleidungstil aufzufallen, dabei helfen ein perfekt sitzender Anzug, elegante Lederschuhe und eine dazu passende Krawatte. Dabei ist die Krawatte nicht nur Business-Accessoire, sondern funktioniert auch hervorragend in Kombination mit einem lockeren Sakko beim Date in der Bar oder im Restaurant.

Der Gentleman von heute trägt die Krawatte am liebsten schmal. Drei Finger breit und am weitesten Punkt höchstens acht Zentimeter. Richtig breite Krawatten sind zum Glück schon lange nicht mehr angesagt. Einfarbige Krawatten sind zu jedem Anlass und in jedem Berufszweig beliebt, bei denen das Tragen eines Anzugs zum guten Ton gehört. Zu den üblichen neutralen Hemdenfarben Weiß und Hellblau passt so gut wie jede Farbe für die Krawatte. Doch womit fühlt man sich wohl und welche Farbe unterstreicht die Persönlichkeit? Je dunkler desto seriöser, gilt dabei auch für den Gentleman. Feine Muster strahlen Kompetenz aus. Zweifarbig gestreifte Krawatten sind deshalb in der Berufswelt Alleskönner. Auch ein dezentes Pin-Dot-Muster aus kleinen gelben oder roten Punkten auf Schwarz oder Grau kann den richtigen Akzent setzen. Von Krawatten muss man nicht lesen können und blenden sollten sie unser Gegenüber auch nicht. Die einfarbig schwarze Krawatte lässt einen nie im Stich. Die trägt der Gentleman sowohl zum Businessanzug, zum Blazer als auch zum Tweedsakko. Kombiniert mit einem weißen Businesshemd gehört sie zur Grundausstattung eines jeden Mannes.

Ja, auch die Länge ist entscheidend: Richtig gebunden reicht eine Krawatte genau bis zum Gürtel und ragt keinen Millimeter darüber hinaus. Seit dem Ende des Kalten Krieges ist es nicht mehr notwendig, verschiedene Krawattenknoten wie einen geheimen Code einzusetzen. Also weg mit den Stil-Ratgebern aus längst vergangenen Zeiten! Mit einem schlanken Four-in-Hand-Knoten kommt man als Gentleman gut durchs Leben. Das Ergebnis sieht immer gut aus, selbst oder gerade wenn der Knoten nicht ganz symmetrisch gelingt.

Nach einem ereignisreichen Abend mag es die Krawatte, wenn man sie locker zusammengerollt zwischen den anderen ordentlich in der Schublade verstaut. So ist sie geschützt, bleibt glatt und staubt nicht ein.

Gentlemen gehen gerne auf Tuchfühlung bevor sie sich für den Kauf einer neuen Krawatte entscheiden. Gute Krawatten sind komplett aus Seide gearbeitet. Häufig ist der Futterstoff aus Baumwolle, auch wenn "100% Seide" auf dem Etikett steht. Wenn es mal etwas lockerer sein darf: Eine Seidenstrickkrawatte passt zum Cardigan genauso wie zur Lederjacke. Und im Winter, wenn der Stoff der Anzüge etwas dicker ist, macht sich eine weiche Wollkrawatte sehr gut.

In einem kann sich der Gentleman ganz sicher sein: Die Krawatte ist ein zeitloses Accessoire, das noch lange nicht abgeschrieben ist. Sie ist das Statement des Gentleman, dass er nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellt. Er legt Wert auf einen gepflegten Dress-Code, der Unterschiede in den Hintergrund rücken lässt und Raum für Gespräche auf Augenhöhe bietet. Die Krawatte spricht dabei nicht für sich selbst, sondern immer nur für den guten Stil ihres Trägers.

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"Angenehm, Gentlemen!" - Wie man schon bei der Begrüssung einen guten Eindruck macht

Der Gentleman pflegt nicht nur alte Bekanntschaften, er lernt auch gerne neue Menschen kennen. Er weiß genau, wann er wen auf welche Weise willkommen heißt. Ein paar Grundregeln helfen ihm beim ersten Kontakt, sei es mit neuen Geschäftspartnern, neuen Kollegen oder anderen Gästen in einer Bar.

Sinn und Zweck einer Begrüßung ist es, dem Gegenüber Aufmerksamkeit und Interesse zu signalisieren. Dabei ist der Händedruck heute nicht mehr unbedingt verpflichtend. Doch bekommt man eine Hand gereicht, sollte man sie immer annehmen. Alles andere wirkt beleidigend. Ein zu kräftiger und zu langer Händedruck kommt forsch und aggressiv rüber, eine schlaffe Hand vermittelt nichts anderes, als dass man auch als Typ eher durchhängt. Übrigens lässt man meistens den Anderen entscheiden, ob er einem die Hand geben möchte. Das gilt insbesondere bei Frauen, Vorgesetzten und Gesprächspartnern, die ohne Zweifel älter sind als man selbst. Der Unterarm, der ohne Aufforderung aus dem Anzug geschossen kommt, kann im schlimmsten Fall den Anderen einen Schrecken einjagen. Wenn ein Handschlag gerade nicht zur Situation passt oder man sich nicht sicher ist, gilt: Im geschäftlichen Umfeld liegt man mit einem freundlichen Gruß immer goldrichtig. Und sei es durch ein leichtes Nicken und ein Lächeln. Und wenn mal nicht klar sein sollte, wer jetzt genau wen zuerst grüßen und die Hand schütteln sollte: Der Gentleman nimmt auch mal einen “Fehler” in Kauf, bevor er auf eine freundliche Begrüßung verzichtet und wird niemals mit schamrotem Gesicht und gesenktem Haupt aus der Situation fliehen. In privaten Runden werden oft Wangenküsse ausgetauscht, sobald Frauen anwesend sind. Ein Gentleman ist aufmerksam und passt sich jeder Situation spielend an. Wenn andere sich herzlich umarmen, sollte man nicht als Einziger auf einen förmlichen Händedruck bestehen.

Visitenkarten haben trotz der Adressbuch-App auf dem Smartphone immer noch ihre Berechtigung. Schließlich nennt man bei der ersten Vorstellung nicht gleich auch seine Funktion. Und im privaten Rahmen vielleicht nicht einmal den Nachnamen. Der Gentleman verlässt sich aber nicht darauf, dass sein Gegenüber ihm eine Visitenkarte reicht. Er bleibt während der Begrüßung aufmerksam und merkt sich den Namen des Anderen, sobald der sich vorgestellt hat. Am besten man wiederholt ihn gleich im Anschluss an ein “Es freut mich, Sie kennenzulernen, ...”. Auch während des Gesprächs bleibt der Name besser im Gedächtnis, wenn man ihn hin und wieder in der Ansprache gebraucht.

Zum besseren Kennenlernen nach dem ersten Treffen kann man den Tag bei einem Glas Whiskey in der Bar ausklingen lassen. Der Gentleman bringt dabei gerne in Erfahrung, welchen Drink sein Geprächspartner bevorzugt. Es hat noch nie geschadet, zu fragen: “Hast Du schon mal einen Gentleman Jack probiert?”

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So gelingt der Abend im Restaurant. Tischregeln für den Gentleman

Für einen besonderen Abend im Restaurant empfiehlt sich nicht nur eine Reservierung vorab, sondern auch etwas Know-how, das einem den Kopf und den Weg frei macht für ein paar genussreiche Stunden. Mit unseren Tipps ist der Gentleman gewappnet.

Ein Abendessen in einem ausgesuchten Restaurant ist ideal, um zu zweit etwas Besonderes zu feiern, einem Geschäftsdeal den letzten Schliff zu verpassen oder einfach den Kontakt zu guten Freunden zu pflegen. Ein Gentleman, der sich um die Wahl der Location kümmert, achtet immer darauf, dass sie den Rahmen seiner finanziellen Mittel nicht sprengt und trotzdem eine angenehme Atmosphäre bietet. Hieran erkennt man seinen guten Geschmack und seine besondere Expertise, wenn es darum geht, seinen Freunden einen unterhaltsamen Abend zu bereiten.

Los geht es mit dem Aperitif. Hier empfehlen, statt Prickelbrause mal einen Gentleman Jack auszuprobieren. Durch seine zweifache Holzkohlefilterung, das sogenannte Charcoal Mellowing, ist er besonders weich und sanft, besitzt aber trotzdem das typische, rauchige Tennessee Whiskey-Aroma und dazu eine zum Winter passende Note aus Karamell, Minze und reifen Äpfeln.

Dass man in einem stilvollen Restaurant rechts und links neben seinem Teller Messer und Gabel in verschiedenen Formen und Größen aufgereiht findet, bringt einen Gentleman nicht in Verlegenheit. Die Reihenfolge, wie sie benutzt werden, ist ganz einfach: von außen nach innen. Es ist allerdings nicht notwendig, genau zu wissen für welche Meeresfrucht oder Fischsorte welches Besteck vorgesehen ist. Dass damit alles seine Richtigkeit hat, darum kümmert sich der Kellner. Den Gentleman bringt nichts aus der Ruhe. Was auch immer serviert wird, er wartet, bis der Kellner alles aufgetischt, Gläser und Besteck ausgetauscht hat und lässt den Abend und die Menüfolge auf sich zukommen.

Als Gentleman faltet man seine Serviette auseinander, sobald man sich an den Tisch setzt, und drapiert sie einmal gefaltet auf den Schoss. Falls man den Tisch mal kurz verlassen muss, legt man sie links neben den Teller. Vor jedem Schluck aus dem Glas tupft man sich mit der Serviette den Mund ab. Essen und Trinken sollte man klar voneinander trennen, auch das steigert das Geschmackserlebnis und das Glas bleibt sauber.

In Restaurants mit Stil gibt es eine Art Code, mit dem man den Kellner dezent darauf hinweist, dass man mit dem Gang fertig ist. Der Gentleman legt Messer und Gabel nebeneinander auf vier oder acht Uhr auf den Teller. Oder, falls er nur eine Pause einlegen und danach weiteressen möchte, trennt er das Besteck und legt das eine auf vier und das andere auf acht Uhr. Die anderen Gäste am Tisch werden davon nichts bemerken, aber im richtigen Restaurant wird man als Mann erkannt, der die feinen Unterschiede kennt.

Früher stellte sie sich gar nicht erst, heute bringt sie viele Männer zum Grübeln: Die Frage, wer die Rechnung übernimmt. Es kommt wie immer auf die Situation an: Wer sich beim ersten Date von seiner Begleitung einladen lässt oder sogar getrennte Rechnungen verlangt, der beweist keinen guten Stil. Auch vor den Augen der Anderen eine Diskussion mit dem Kellner über den Rechnungsbetrag anzufangen, kann den harmonischsten Abend zu einem peinlichen Ende bringen. Am geschicktesten ist es, zum Zahlen den Tisch kurz zu verlassen. Die alte Regel, dass immer der Mann zum Portemonnaie greifen muss, ist mittlerweile überholt. Doch es ist völlig in Ordnung und zeugt auch nicht von schlechten Manieren, wenn man sich ab und zu von seiner Begleitung einladen lässt. Zum Beispiel nach dem Essen auf ein Glas Gentleman Jack in der Lieblingsbar.

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Hier steppt der Mann: So bewegt sich der Gentleman sicher auf der Tanzfläche

Es kommt die Zeit, da soll der Gentleman aufs Parkett. Auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegt er sich bereits sicher, doch auf der Tanzfläche wird entschieden, wer der Gentleman der Herzen

Frauen lieben es zu tanzen. Oft genug aber drückt sich die männliche Begleitung lieber verlegen an der Bar herum. Damit ist jetzt Schluss, denn der Gentleman wird nie eine Aufforderung zum Tanz ablehnen und gibt immer eine gute Figur auf der Tanzfläche ab.

Er lässt sich nicht lange bitten. Auf die Tanzfläche muss man den Gentleman nicht schieben, denn dort kennt er sich genauso gut aus wie auf dem gesellschaftlichen Parkett. In den wenigsten Situationen braucht er heutzutage mit erhabenen Walzerschritten glänzen. Zu Clubmusik zu tanzen ist keine Wissenschaft, deshalb braucht man auch keine draus zu machen. Das Jackett ablegen, die Hemdärmel hochrollen und los geht’s!

Auch wenn er sonst nichts gegen einen großen Auftritt hat, die Tanzfläche gehört allen und hier hält der Gentleman zuallererst Augenkontakt zu seiner Begleitung. Dabei das Lächeln nicht vergessen! Und wenn der DJ einen Titel spielt, bei dem alle ausrasten, bleibt der Gentleman am Boden. Das Intro genießen, die Arme mal in die Luft werfen. Aber auch hier: Die Tanzfläche ist keine Castingshow.

Doch dann ist es passiert: Der Song geht los und sobald der Gesang einsetzt hat man die ersten Zeilen auch schon mitgesungen. Warum auch nicht? Solange man textsicher ist, braucht man sich nicht zurückzuhalten. Damit zeigt der Gentleman lediglich seine lyrische Ader.

Knie und Ellbogen bleiben auf der Tanzfläche am Mann, das Gute passiert in den Hüften, in den Schultern und in den Füßen. Klatschen, Fingerschnippen und sich um die eigene Achse drehen, das können Flamencotänzer gut, der Rest der Menschheit macht dabei eher eine bescheidene Figur.

Auch der beste Tänzer unter den Gentlemen braucht mal eine Pause. Eine Einladung zum Drink kommt hier genau richtig. Einen Gentleman Jack auf Eis, maßvoll genossen, rundet den Abend im Club erst richtig ab.

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Sind Whiskeykenner die besseren Gentlemen?

Wir als Whiskeyhersteller könnten die Behauptung aufstellen: „Ein Mann, der sich mit Whiskeys auskennt, vereint in sich die wichtigsten Tugenden des Gentleman.“ Wir übertreiben? Wohl kaum. Hier die wichtigsten Gründe, warum wir den Whiskeykenner für den besseren Gentleman halten.

Als Gentleman schätzt man die Qualität eines hervorragenden Drinks. Wenn es sich dabei um einen Whiskey handelt, dann muss es natürlich einer der besten sein. Denn guter Geschmack zeigt sich schließlich nicht nur in den Manieren, sondern selbstredend auch am Gaumen.

Ein Gentleman wählt seinen Drink nach unterschiedlichsten Kriterien. Er vertraut seinem Gespür für die Atmosphäre der Bar, in der er ihn trinkt, seiner Laune und seiner Gesellschaft. Letzterer empfiehlt er gerne auch den passenden Drink, sollte sich seine Begleitung nicht sicher sein.

Wählt der Gentleman einen Whiskey, besteht er auf ein stilvolles Äußeres, aber er beurteilt den Whiskey unvoreingenommen und nach seinen inneren Werten. Schmeckt er einen Mix aus Karamell, Minze und dunklen reifen Äpfeln, dann hat er es gut erwischt und einen Gentleman Jack vor sich stehen. Für den Gentleman ein Volltreffer, denn hier stimmt beides, die Verpackung und der Inhalt.

Dies trifft selbstverständlich auch auf den Gentleman zu. Er ist stets selbstbewusst aus sich heraus und braucht auch für sein Äußeres kein schmückendes Beiwerk wie einen Jute-Beutel oder einen Fedora – um bei Freunden und Frauen gut anzukommen. Sein modisch schlichter Auftritt wird durch sein Selbstbewusstsein getragen. Auch maßvoller Genuss braucht Selbstbewusstsein, denn ein ausgeprägtes Gefühl für sich selbst verleiht einem die Größe, sich stets zu beherrschen. Der Gentleman hört auf sein Inneres und handelt mit Bedacht.

Auch in Sachen kulinarischen Genusses ist der Gentleman bewandert. Er serviert gekonnt und stressfrei ein Frühstück, das vom Omelett bis zu frischen Früchten alles bietet, was das Herz begehrt, um gestärkt in den Tag zu starten. Natürlich umfasst sein Repertoire auch das Candle-Light-Dinner, das er mit einem besonderen Whiskey als Aperitif eröffnet. Geschmack ist die beste Zutat und darüber verfügt der Whiskeykenner.

Bestimmte Tugenden des Gentleman finden ihre Entsprechung auch in der Whiskeyherstellung. Ein Whiskey benötigt seine Zeit bis zur richtigen Reife. Diesen Prozess kann man nicht beschleunigen. Die Whiskeys von Jack Daniel’s reifen in neuen Weißeichenfässern heran, die von innen getoastet und ausgebrannt werden – wann der Whiskey seine volle Reife erreicht, bestimmen der Master Distiller und sein Tasting Team.

Der Gentleman weiß daher, dass er sich von längeren Einkäufen ebenso wenig stressen lassen muss, wie von der Zeit, die ein Barkeeper benötigt, um ihm einen Drink zu servieren. Souverän gönnt er sich währenddessen einfach eine Pause oder lässt sich auf ein angeregtes Gespräch ein. Er plant bestmöglich, aber auch wenn etwas länger dauert, behält er die Ruhe. Denn selten stellt sich Erfolg ein, wenn Ungeduld im Spiel ist.

Whiskey ist kein Getränk für jedermann. Whiskeykenner wissen das und haben vollstes Verständnis für jemanden, der andere Getränke bevorzugt. Sicherlich legt er besten Freunden gerne ein Glas Gentleman Jack ans Herz. Er besitzt aber in jedem Fall auch das Einfühlungsvermögen, um Neuankömmlinge auf dem weiten Feld der Whiskeys in die richtige Richtung zu lotsen und sie nicht gleich zu Beginn mit einem komplizierten Tropfen mit komplexen Torfaromen zu überfordern.

Um zu unserer Frage zurück zu kommen: Sind Whiskeykenner nun die besseren Gentlemen? Sie haben in jedem Fall sehr viel gemeinsam. Und auch wenn wir als Whiskeyhersteller voreingenommen sind, ist und bleibt dies eine Frage des Geschmacks. In Lynchburg weiß man nur eines sicher: „Ein echter Gentleman diskutiert nicht über den passenden Drink.“

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Zwanglos jeden Dresscode meistern

Im Leben eines Gentleman kommt einmal der Tag, an dem eine Einladung im Briefkasten landet, die sich anders liest als die Einladung zur Geburtstags- oder Einweihungsparty. Jeder Gastgeber hat ein genaues Bild vom Ablauf seiner Veranstaltung und auch von seinen Gästen. Wer den Dresscode einhält, macht jedes Fest ein Stück besser.

Die Einladung zur Preisverleihung kam per Post. Einer Deiner besten Freunde aus der Studienzeit soll für seinen Debütfilm einen Nachwuchspreis bekommen. Bei ihm hattest Du schon immer das Gefühl, dass er es irgendwann schaffen würde. Auf der Einladungskarte stand dem Anlass entsprechend: “Festliche Abendgarderobe”. Doch was für den Einen festlich ist, heißt für den Anderen: Sakko drüber und fertig. Und was ist, wenn alle anderen auf den Dresscode pfeifen? Dann steht man am Ende als der einzige Mann im Smoking da. Nun, von all den peinlichen Momenten im Leben gibt es so viel Schlimmere als den Abend, an dem man der am besten angezogene Mann auf einer Feier ist.

Wer sich an den Dresscode hält, zollt dem Anlass Respekt

Trotzdem rufst Du Deinen alten Freund an. Er versichert Dir: “Festliche Abendgarderobe” ist genauso gemeint wie es da steht. Du beruhigst ihn, Du wirst ihn nicht blamieren. Auch wenn man sich gerne mal gegen althergebrachte Konventionen aufbäumt: Dresscodes machen Sinn. Sie sind die beste Übereinkunft, damit bei festlichen Veranstaltungen nicht die Gäste sondern der Anlass im Mittelpunkt steht. Wer aus der Reihe tanzt, der versagt dem Grund der Feier gewissermaßen den Respekt.

Die Preisverleihung war ein glamouröser und ergreifender Abend, den Du immer in guter Erinnerung behalten wirst. Bis auf eine Sache: Nicht wenige Männer trugen gerade mal ein Sakko zur Jeans, manche sogar in knalligen Farben. Die meisten erschienen zwar immerhin im dunklen Anzug, aber selbst ein oder zwei der anderen Preisträger legten weder Wert auf Fliege noch auf eine Krawatte. Oder kann man sich das als Gewinner des Abends herausnehmen? Deine Freundin meint, ihr hätte es nichts ausgemacht, wenn Dir ein paar weniger weibliche Gäste Blicke zugeworfen hätten. Das nächste Mal solltest Du doch der Einfachheit halber Deinen dunkelblauen Anzug tragen.

In der Oper geht es locker zu

Das siehst Du anders. Ein eigener Smoking könnte sich für Dich mittlerweile wirklich lohnen. Immerhin musst Du Dir für das nächste Wochenende schon wieder einen leihen, wenn Euch Deine zukünftigen Schwiegereltern in die Oper einladen. Deine Freundin winkt ab und lächelt auf einmal wieder. Für die Oper könntest Du sogar eine dunkle Jeans anziehen, mit einem Jackett drüber, meint sie. Mehr Mühe gäbe sich ihr Vater auch nicht. Es handelt sich bei der Vorstellung aber um eine Premiere und dazu noch am Wochenende. Das ändert natürlich alles, sagt sie und kramt in ihrer Handtasche. Vater muss sofort informiert und von Mutter modetechnisch auf die Spur gebracht werden, ein dunkler Anzug mit Krawatte sei das Mindeste.

Die einzigen Feiern, wo Du den Smoking nicht gebraucht hast, waren die letzten Hochzeiten Deiner besten Freunde. Denn Smoking trägt man erst ab 18 Uhr. Bei Hochzeiten und ähnlichen Festen, die am Vormittag oder frühen Nachmittag beginnen, ist der graue „Cutaway Coat“ mit den schräg abgeschnittenen Ecken der Gehrock-Schöße ein sehr elegantes Statement. Jedesmal hast Du im Vorfeld nachgefragt, ob es für das Brautpaar in Ordnung sei. Schließlich will man den beiden ja nicht die Show stehlen. Es gab ein Foto von der Männerrunde am Hochzeitsbankett, das Du Dir immer wieder gerne anschaust. Wie aus einer anderen Zeit, als Eleganz keine Option war, sondern ganz selbstverständlich dazu gehörte.

Business ist Business

Doch man lernt nie aus. Nachdem Du im letzten Jahr in der Firma angefangen hast, hat man Dir schnell klar gemacht, dass die Geschäftsleitung außer an Freitagen seine männlichen Mitarbeiter ausschließlich im für die Branche üblichen Business-Outfit sehen möchte. Als Du dann im schwarzen Anzug aufgetaucht bist, hat Dein neuer Kollege Dich zur Seite genommen, und meinte Blau- und Grautöne würden Dir doch viel besser stehen, ein schwarzer Anzug gehöre eher zur Abendgarderobe. Selbst während der Hitzewelle vor kurzem ließ man keine Ausnahmen zu. Doch einen modernen Gentleman bringt auch das nicht ins Schwitzen.

Gentleman Jack auf der Cocktailparty

Seit letzter Woche weißt Du auch, dass eine Einladung zu einer Cocktailparty einen sehr unterhaltsamen Abend verspricht. Der Casual Friday im Büro kam Dir gerade recht. Die Chino und das Polohemd brauchtest Du Abends lediglich mit einem sportlichen Sakko aufzuwerten. Im Büro hattest Du noch ein paar Loafer für alle Fälle gebunkert, denn die Sneaker wolltest Du zu diesem Anlass nicht tragen. Als Du dann gesehen hast, dass sie an der Bar im Garten Gentleman Jack ausschenken, konntest Du nicht anders, als die Gastgeber zu ihrem guten Geschmack zu beglückwünschen.

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So gelingt das erste Date in der Bar

Datingportale im Internet helfen Singles auf der ganzen Welt, schnell und einfach den Traumpartner zu finden. So lautet zumindest das Versprechen. Beim ersten Blind Date überlässt der Gentleman nichts dem Zufall. Er möchte sicher gehen, dass seine Herzensdame seine Vorlieben für gute Drinks teilt und führt sie für das erste Kennenlernen an einen Ort, der gleichzeitig ein stilvoller Ausgangspunkt ist für alles, was da kommen mag: die Bar.

Dem Anlass entsprechend empfiehlt sich eine Bar mit einem offenen, freundlichen Ambiente, die man mit einem Blick beim Eintreten überschauen kann. So läuft man nicht Gefahr, sich zu verpassen, bevor der Abend richtig angefangen hat. Auch wenn die Bar neutralen Boden darstellen soll, um sich zum ersten Mal näherzukommen, schadet es nicht, wenn man mit dem Barkeeper gut befreundet ist und im Vorfeld zwei Plätze reserviert hat, damit man weder zu nah an der Musik noch zu weit abseits von den anderen Gästen sitzt.

Hat man es sich bequem gemacht, liegt es am Gentleman herauszufinden, ob sein Date Wein, Bier, Cocktails oder sogar Whiskey bevorzugt. Eine Frau, die etwas für Whiskey übrig hat, ist so etwas wie ein Volltreffer. Und falls sie noch nicht auf den Geschmack gekommen ist, sollte man ihr auf der Stelle ein Glas Gentleman Jack bestellen. Als besonders milder Whiskey von Jack Daniel’s ist er der beste Einstieg in einen aufregenden Abend.

Beim ersten Treffen ist es nicht wichtig, worüber man redet. Vorbereitete Zitate und aufgesetzt witzige Anekdoten kannst Du gleich wieder vergessen. In erster Linie möchte man herausfinden, ob man eine gute Zeit mit dem Anderen verbringen kann. Sei es eine halbe Stunde oder ein ganzes Leben, das Gefühl wird dasselbe bleiben.

Gesprächspausen sind nur beim Small Talk unangenehm. Zusammen mit einer Frau, die man schätzt und gewinnen möchte, können es dagegen die schönsten Momente sein. Ein Ortswechsel zum richtigen Zeitpunkt, auch schon an einen anderen, vielleicht ruhigeren Tisch im gleichen Lokal, kann ein stockendes Gespräch wieder in Schwung bringen und vermittelt, dass Du ein Mann bist, der die Abwechslung liebt.

Ganz gleich wie der Abend für die Beiden ausgeht - mit der richtigen Wahl der Drinks und einem Barkeeper, der die Situation erfasst, hat hier der Gentleman die besten Karten.

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DER GENTLEMAN WHISKEY GUIDE

An einer Bar einen Whiskey zu bestellen, bringt einen Gentleman nicht in Verlegenheit. Er kennt die Antwort auf die grundlegenden Fragen, die sich jeder stellt, der Whiskey näher kennen lernen möchte: Genießt man ihn mit oder ohne Eis? Sind ältere Whiskeys immer die Besseren? Welche Whiskey-Sorte passt zu mir? Wer mehr über Whiskey erfahren möchte, begibt sich auf eine Reise durch die Zeit und über den halben Erdball. Und lernt dabei auch etwas über sich selbst.

Lange haben sich Iren und Schotten gestritten, wer den Whiskey nun erfunden hat. “Uisge beatha”, “Wasser des Lebens”, nennt man ihn dort seit Jahrhunderten. Inzwischen hat man sich auf ein Unentschieden geeinigt. In Kentucky und Tennessee dagegen ist die Sache klar: Der Bourbon ist seit dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg in aller Munde. Sein Name geht zurück auf das französische Königshaus der Bourbonen, das damals an der Seite der jungen amerikanische Nation gegen England für deren Unabhängigkeit kämpfte. Was den amerikanischen Whiskey vom schottischen und irischen Whiskey hauptsächlich unterscheidet, ist die Getreidemischung, die beim Bourbon mindestens 51% Mais enthalten muss. Nur in Tennessee hat man die Dinge schon immer noch etwas anders angepackt.

Nicht Bourbon, sondern Tennessee Whiskey

Bei Jack Daniel’s bekommt der Whiskey noch eine Extra-Behandlung, die ihn vom Bourbon unterscheidet. Erst das Charcoal Mellowing macht Jack Daniel's zu einem Tennessee Whiskey: Tropfen für Tropfen wird er durch eine drei Meter dicke Holzkohleschicht vom Zuckerahorn gefiltert. Die Filterung mag aufwändig sein, sie verleiht ihm aber seinen vollen Charakter und unverwechselbare Milde. Gentleman Jack durchläuft das Charcoal Mellowing Treatment gleich zweimal: vor dem Reifen im Fass und nochmals danach. Dadurch wird er weich und sanft, besitzt aber trotzdem das typische, rauchige Tennessee Whiskey-Aroma. Wie fast alle Whiskeys von Jack Daniel’s lagert auch der Gentleman Jack im “Barrel House” in neuen Weißeichenfässern, die von innen getoastet und ausgebrannt werden. Doch wann der Whiskey seine Reife erreicht, bestimmt nicht der Kalender, sondern der Master Distiller und sein Tasting Team. Die finden das übrigens auf dieselbe Weise heraus wie Du: mit einem kleinen Schluck.

In so manchem Scotch steckt etwas aus Tennessee

Gilt auch beim Whiskey das Motto “Je älter desto besser”? Alter bedeutet nicht automatisch Reife. Das kennt man ja von seinen Kollegen im Büro. Die Reife kommt mit der Erfahrung. Und ein Whiskey “sammelt” Erfahrung mit den Einflüssen, denen er ausgesetzt ist. Die Lagerung und die Qualität der Fässer spielt dabei eine wichtige Rolle. Jack Daniel’s stellt seine Weißeichenfässer schon immer selbst her. Als besonderes Extra röstet man die Innenseite des Fasses vorsichtig, um den natürlichen Zucker des Holzes zu karamelisieren. Auf diese Weise bekommen die Jack Daniel’s Whiskeys über die Jahre ihre kräftige Bernsteinfarbe und ihren unverwechselbaren Geschmack, der sie zu den Erfolgreichsten der Welt gemacht hat. In Schottland schätzt man die Fässer aus Lynchburg übrigens sehr, denn sie haben auch nach einem Reifedurchgang noch genug Kraft, um einen Scotch-Whiskey farblich und geschmacklich zu veredeln.

Etiketten wie Straßenschilder

Ein Etikett auf einer Whiskeyflasche liest sich mitunter wie ein schottisches Straßenschild: Man hat eine Ahnung, was es einem sagen will, aber ganz sicher ist man sich nicht, ob man ihm folgen möchte. Die Bezeichnung “Single Malt” findet man oft auf Whiskey-Labels. Sie besagt, dass dieser Whiskey aus einer einzigen Brennerei stammt, also kein Verschnitt ist aus mehreren Whiskeysorten. Ein “Blend” dagegen, der aus bis zu fünfzig verschiedenen Whiskeysorten bestehen kann, hat den Vorteil, dass er für den Masterblender relativ leicht reproduzierbar ist und einen gleichbleibenden Geschmack garantiert. Es gibt Genießer, die gerade diese Verlässlichkeit an einem Whiskey schätzen. Ein 12 Jahre lang gereifter Single Malt ist also so etwas wie eine Flaschengeist: man weiß nicht genau was passiert, sobald man den Korken entfernt. Das Etikett auf einer Flasche Gentleman Jack liest sich kurz und gut, ganz ähnlich wie der Anruf eines alten Freundes, der nach langer Zeit wieder in der Stadt ist: “Rare Tennessee Whiskey”.

Whiskey trinkt man mit Freunden

Wie und wo nimmst Du also Deinen ersten Schluck Whiskey in Ruhe ein, mit all dem Wissen darüber, was in ihm steckt? Du könntest Dich natürlich im Spirituosenhandel beraten lassen oder ein Whiskey-Tasting mitmachen und Dir interessante Vorträge rund um Whiskeys aus aller Welt anhören. Aber Whiskey trinkt man am besten mit Freunden. Und Freunde halten Dir keine Vorträge. Der ideale Ort, um die Liebe zum Whiskey zu entdecken, ist und bleibt die Bar. Barkeeper sind Menschen mit viel Know-how, über Getränke ebenso wie über Menschen. Sie hören Dir zu und erkennen schon im ersten Gespräch, wen sie vor sich haben und was Dir schmecken könnte.

Whiskey-Tasting für Clevere

Unser Empfehlung: Besuche eine Bar mit einem guten Ruf in Deiner Stadt. Wenn möglich am frühen Abend, wenn der Barmann nicht allzusehr im Stress ist und Dir etwas Aufmerksamkeit schenken kann. Erkläre ihm, du möchtest gerne vier verschiedene Whiskeys probieren, von jedem nur 1cl und jeder in einem extra Glas. Als Preis zahlst Du ihm, was 4cl des teuersten der vier kosten. Für jeden erfahrenen Barkeeper klingt das nach einem vernünftigen Plan. Und Du kannst Dir ganz unvoreingenommen einen guten Überblick verschaffen, ohne zu viel zu trinken oder zu viel Geld für einen Whiskey auszugeben, den Du gar nicht magst. Für den Anfang solltest Du herausfinden, welche Richtung Dir grob zusagt. Lass den Barmann für Dich die Whiskeys aussuchen. Einzige Vorgabe: es soll ein Gentleman Jack dabei sein. Frage ihn auch, ob er sie Dir als Blindverkostung serviert. Eines ist sicher: Er wird sich in Zukunft an Dich erinnern als jemanden, der es genau richtig angeht. Wir sind uns sicher, dass Gentleman Jack zu Deinen Favoriten zählt.

Wasser und Whiskey, zwei Brüder im Geiste

Trinkt man Whiskey nun mit oder ohne Eis? Das beschäftigt die Menschheit fast genauso intensiv wie die Frage nach außerirdischem Leben. Whiskeykenner behaupten, die Kälte betäube die Aromen. Auch der Tumbler, das berühmte breite Glas mit dem dickem, schwerem Boden, sei nicht das Richtige für’s Whiskeytasting. Sie bevorzugen ein tulpenförmiges Glas, das besser die Duftstoffe konzentriert. Fest steht, dass so gut wie nichts fest steht, wenn es um Genuss geht. Wer seinen Whiskey kühl mag, der soll ihn genauso haben. Eiswürfel müssen nicht eckig sein. Große, runde Eiswürfel schmelzen langsamer und der Whiskey nimmt weniger Wasser auf. Mit jedem Schluck wird der Whiskey wärmer und leichter und zeigt neue Nuancen. Wer keine Eiswürfel mag, der kann sich vom Barkeeper ein Glas Wasser geben lassen und seinen Whiskey nach Belieben auch etwas verdünnen. Der Gentleman Jack gehört zu den Whiskeys, die man pur genießen kann. Aber auch “on the rocks” ist er der ideale Drink für einen Feierabend mit guten Freunden an der Bar. Du alleine entscheidest, wie Du Deinen Whiskey trinkst, der Genuss sollte dabei immer die Oberhand behalten.

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Lenker der Unterhaltung. So wirst du groß im Smalltalk

Am Ende einer langen Arbeitswoche hast Du Dich entschlossen, noch etwas durch die Innenstadt zu flanieren und einen Blick auf den Sportwagen zu werfen, der Dir zuletzt schon bei einem Autohändler aufgefallen ist. Demnächst wird es in der Firma ein paar Veränderungen zu Deinen Gunsten geben und wenn alles nach Plan läuft, könntest Du Dir den Wagen leisten. Während der Präsentation, die Du heute Morgen in der Firma gegeben hast, hat Dein Chef aufmerksam zugehört und auffallend oft zustimmend genickt. Für Montag hast Du Dir vorgenommen, ihn gleich morgens anzusprechen. Jetzt freust Dich auf einen Schluck Gentleman Jack on the rocks in der vertrauten Runde von guten Freunden. Ihr trefft Euch jeden Freitag nach der Arbeit, um die Woche ausklingen zu lassen.

Am Straßenrand neben Dir hält ein sportlicher Zweisitzer. Ein Traumauto! Die Türen öffnen sich und heraus steigt Dein Chef und eine weibliche Begleitung, offensichtlich seine Frau. Er bemerkt Dich nicht. Jetzt musst Du Dich entscheiden, wie es Deine Vorfahren schon vor Urzeiten machten: Angriff oder Flucht? Oder ins Heute übersetzt: Ansprechen oder Verkrümeln? Du bist Dir darüber im Klaren, dieser Moment kann ausschlaggebend sein für Deine Karriere. Und für Deinen neuen Wagen.

Ganz klar, Du sprichst ihn an. Alles andere ist undenkbar! Doch was kommt nach der Begrüßung? Jetzt hilft nur ein gezielter Griff in die Smalltalk-Kiste. Die Situation lässt kein intensives Gespräch zu über die Lage der südamerikanischen Finanzmärkte oder über die Bedeutung der vierzigstimmigen Motetten des englischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis. Das sind zweifellos hochinteressante Themen, aber in solchen Momenten bleibt man besser an der Oberfläche anstatt tief zu tauchen.

Der Smalltalk hat einen schlechteren Ruf als er verdient, denn er ist eine der elementarsten Kommunikationsformen. Ein Türöffner und gleichzeitig Prüfstein für alle, die den Einstieg zum Aufstieg suchen. Wer gekonnt smalltalkt, dem stehen alle Wege offen. Wer sich auf dem glatten Parkett des Smalltalks sicher bewegen kann, der kann sich auch dort behaupten, wo die Luft dünner wird.

Da Du auch sonst nicht der Typ bist, der sich bei einem Empfang mit dem Sektglas in die Ecke verzieht und geschäftig auf seinem Smartphone herumwischt, ergreifst Du die Gelegenheit. Dein Chef ist freudig überrascht, Dich hier zu sehen. Er stellt Dir seine Frau vor. Dir fällt ein, dass Du sie schon einmal bei einer Geburtstagsfeier im Büro gesehen hast. Dann bewunderst Du seinen Wagen. Zufällig weißt Du, dass bei diesem Modell die Schaltwippen am Lenkrad aus Aluminium gefertigt sind und Du fragst ihn, wie sich das beim Fahren anfühlt.

Echtes Interesse ist eines der schönsten Geschenke, die man seinem Gegenüber machen kann. Und es ist eine der besten Smalltalk-Strategien. Nun kommt es auf den Anderen an. Verfängt er sich in einem Monolog, ignoriert er eine wichtige Regel des Smalltalks: Fasse Dich kurz und komme zum Punkt. Der Smalltalk ist ein Instrument, mit dem man ökonomisch und verantwortungsvoll umgeht, mit Rücksicht auf die Ressourcen des Gesprächspartners, aber immer auch ergebnisorientiert. Das klingt berechnend, kann aber ein äußerst lustvolles Erlebnis sein. Denn gleichzeitig ist es ein unverfängliches Abtasten, ob sich ein tiefergehendes Gespräch mit dem Anderen überhaupt lohnt oder ob man seine Zeit und Energie nicht lieber in etwas anderes investiert.

Du hörst Dir konzentriert alles an, was er sagt und hältst Augenkontakt, stellst ihm Fragen, die er nicht nur mit “ja” oder “nein” beantworten kann. Ihr habt einen gemeinsamen Nenner gefunden. Eine sehr gute Ausgangssituation, das Eis ist gebrochen. Gleichzeitig ist es ein guter Moment, um das Gespräch schon wieder zu beenden, denn offensichtlich haben die Beiden etwas anderes vor, als sich den ganzen Abend auf der Straße mit seinen Mitarbeitern zu unterhalten. “Es war sehr schön, sie kennen zu lernen”, wäre ein guter Satz, mit dem Du Dich zuerst von seiner Frau verabschiedest und von ihm vielleicht mit den Worten: “Das war sehr spannend, was sie über den Wagen erzählt haben, so aus erster Hand. Vielleicht können wir das Gespräch demnächst fortsetzen.” Was jetzt noch kommen kann, ist eine Einladung zu einem Drink. Die sollte aber, wenn überhaupt, von Deinem Chef ausgesprochen werden. Das Gespräch am Montag hast Du so oder so jetzt schon auf die richtige Spur gebracht. Mit ein paar wenigen Smalltalk-Skills kann man Gespräche, aber auch seine Karriere und sein Leben ein Stückchen mehr in die gewünschte Richtung lenken.

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Selfie ist der Mann. Gut aussehen auf jedem Foto

Das Selfie kam in unser Leben, wie das zuvor nur der Rock 'n' Roll geschafft hat: Selbstbewusst, frech, manchmal schrill und immer etwas zu laut. Und es ist gekommen, um zu bleiben. Das belegen alleine die jetzt schon legendären Selfies von Prominenten, die in regelmäßigen Abständen für große Aufmerksamkeit sorgen. Das heißt, unsere Selfies von heute sind bereits historisch. Ein guter Grund also, sich in die beste Pose zu werfen, bevor man auslöst.

Den Kopf hinhalten, das muss seit dem Selfie nichts mehr Unangenehmes sein. Nur wer sich zeigt, der wird in den sozialen Medien überhaupt wahrgenommen. Und über die kannst Du nicht nur schnell neue Bekanntschaften schließen, sondern sie helfen Dir auch, ein Karrierenetzwerk aufzubauen, das Dich über Dein ganzes Berufsleben begleitet. Die Chancen, die sich daraus ergeben, gehen über alles hinaus, was uns bisher bekannt war. Höchste Zeit also auch den Selfie mit offenen Armen zu begrüßen.

Die besten Motive für den Hintergrund gibt es draußen

Doch halt! Wir reden hier nicht vom “Schnappschuss”, bei dem Mann sich mit freiem Oberkörper im Spiegel fotografiert. Bei solchen Bildern weiß man nie, ob man ihre Verbreitung nicht irgendwann bereut. Viele schießen ihre Selfies im eigenen Schlafzimmer. Wenn das unbedingt sein muss, dann sollte da auch nichts Verfängliches herumliegen. Besser man fotografiert an der frischen Luft, dort sind die Lichtverhältnisse ideal und es gibt eine Menge ansprechender Motive, die man geschickt in der Aufnahme platzieren kann. Ein parkender Sportwagen an der Ecke, der muss mit aufs Bild. Eine attraktive Frau geht im Hintergrund vorbei --- klick!

Mit der Macht der Bilder kommt große Verantwortung

Foto-Filter, die etwas Patina aufs Bild zaubern, sind beliebt, können das Selfie aber zu künstlich aussehen lassen und ruinieren. Manchmal reicht es schon, mit der Foto-App ein paar Schatten aufzuhellen oder zu helle Stellen abzuschwächen, um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erhalten. Vielleicht taugt Dein Selfie sogar als dein Profilbild in einem der großen Karriere-Netzwerke. Profile mit Bildern werden nachweislich bis zu elfmal öfter angeklickt, als welche ohne. Seriös sein, heißt ja nicht nur, Anzug und Krawatte zu tragen, sondern glaubhaft und authentisch zu wirken. Und das gelingt am Besten, indem man sich gleich beim ersten Kontakt von seiner besten Seite zeigt. Der Macht der Bilder sollte man sich immer bewusst sein. Denn wie selbst Superhelden wissen: Mit großer Macht kommt große Verantwortung.

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